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Patricia Lincke, Minnie Marsh Today, 2021, Fotografie, 133x200cm

Jahresausstellung der GEDOK München
"Ein ungeschriebener Roman"

10. September bis 3. Oktober 2021

Eröffnung im Rahmen des 16. Landshuter Kunstwochenendes am 10. bis 12. September, jeweils von 14 – 19 Uhr

Interaktive Performance von Kirsten Lilli am Freitag, 10.09.
Finissage mit Lesung von Barbara Yurtaş am Sonntag, 03.10.


Galerie: Herrngasse 375; 84028 Landshut; Öffnungszeiten Do - So 14 - 17 Uhr


Die GEDOK ist die größte und traditionsreichste interdisziplinäre Künstlerinnenorganisation in Deutschland. Sie wurde 1926 von Ida Dehmel gegründet. Die GEDOK setzt sich für die Belange von Künstlerinnen aller Sparten ein: Bildende Kunst, Angewandte Kunst, Neue Medien, Musik, Literatur und Darstellende Kunst. Die alljährliche Jahresausstellung der GEDOK findet dieses Mal im Kunstverein Landshut statt.
Das Thema der Ausstellung ist angelehnt an die Kurzgeschichte „Ein ungeschriebener Roman“ von Virginia Woolf. In der Geschichte begegnen wir der Erzählerin, die in einem Zug einer fremden Frau gegenüber sitzt. Sie beobachtet die Frau und denkt sich zu ihr eine Lebensgeschichte aus. Sie gibt der Unbekannten einen Namen, scheint sie immer besser zu kennen und sich in sie hineinzufühlen.
Vergleichbare Situationen erleben wir bisweilen auch, sei es im Zug, im Wartezimmer oder an der Supermarktkasse. Die Künstlerinnen waren aufgefordert, sich ähnliche Begegnungen mit einem fremden Gegenüber vorzustellen. Wichtig war die phantasievolle Auseinandersetzung mit der unbekannten Person - oder auch dem fremden Selbst.
Mehr als 30 Künstlerinnen fühlten sich angesprochen und haben die Idee weitergesponnen. Alle Beiträge hängen als längliche Bahnen von der Decke und bilden die Ausstellungsarchitektur. Je 3 Arbeiten bilden eine Koje, ein Abteil, wie in der Kurzgeschichte. In den Abteilen können sich die Kunstwerke und die Besucher begegnen. Die Werke selbst erscheinen wie aufgefächerte Blätter eines Buches. Es entsteht ein Labyrinth, in dem man sich verirren oder wiederfinden kann.
Die Anmutung von Buchseiten erinnert darüber hinaus an die Vormieterin in der Herrngasse 375, die Buchhandlung Dietl.

Teilnehmende Künstlerinnen:
Annegret Bleisteiner,Sabine Jörg, Silke Bachmann, Ursula Bolck-Jopp, Krisztina Dozsa-Farkas, Ruth Effer, Renate Gehrcke, Reinhild Gerum, Suse Güllert, Hongyun He, Barbara Hattrup, Kristina Kundt, Cordula Hofmann-Molis, Monika Humm, Kirsten Kleie, Sabine Krämer, Margret Kube, Inge Kurtz, Elvira Lantenhammer, Jutta Leitner, Kirsten Lilli, Patricia Lincke, Ulrike Prusseit, Barbara Regner, Penelope Richardson, Kathrina Rudolph, Katharina Schellenberger, Sabine Schlunk, Eva Sindichakis, Nina Seidel-Herrmann, Julia Smirnova, Rose Stach, Cosima Strähhuber, Ursula Steglich Schaub, Barbara Yurtdaş, Elke Zauner



Rose Stach, magnetic records, 2021, 100x200cm

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